{"id":34491,"date":"2014-06-23T05:38:48","date_gmt":"2014-06-23T05:38:48","guid":{"rendered":"http:\/\/kixi.azurewebsites.net\/?p=34491"},"modified":"2024-04-04T10:32:31","modified_gmt":"2024-04-04T10:32:31","slug":"ali-und-der-hexenmeister","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kixi.azurewebsites.net\/?p=34491","title":{"rendered":"Ali und der Hexenmeister"},"content":{"rendered":"<p>\u201eDer Scherenschnitt: Zauberhafte M\u00e4rchen im Silhouettentrick\u201c sind sieben M\u00e4rchenfilme, die als Silhouetten- Filme dargestellt sind. Der Silhouetten- Film ist die Fortf\u00fchrung der jahrhundertealten Scherenschnittkunst, bzw. des alt bekannten Schattenspiels. Hier sind die Charaktere als schwarze Silhouetten sichtbar. In der Regel wird dies mit Hilfe von Figuren aus Karton und Gegenlicht erzeugt, wobei es inzwischen auch technisch modernere Methoden gibt. Die Filme entstanden im DEFA-Studio f\u00fcr Trickfilme in Dresden.<\/p>\n<p>Hier wurden von 1954 bis 1990 mehr als 70 Silhouetten-Animationsfilme produziert. Die meisten Filme waren M\u00e4rchen, Fabeln und Kindergeschichten, jedoch waren auch einige Lehr- und Propagandafilme dabei.<\/p>\n<p>Der Film <strong>\u201eAschenputtel\u201c<\/strong> entstand 1983 nach dem M\u00e4rchen der Gebr\u00fcder Grimm. Regie f\u00fchrte Horst J. Tappert, der vorher Regie im Puppentheater gef\u00fchrt hatte. In seinen 31 Jahren im DEFA Trickfilmstudio gestaltete er dann Puppen f\u00fcr 70 Filme (u.a. \u201eDie fliegende Windm\u00fchle\u201c, \u201eZwergnase\u201c) und f\u00fchrte auch Regie f\u00fcr drei Silhouetten- Filme.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Dramaturgie war Hannelore Holtz zust\u00e4ndig, die sie auch in \u201eDie fliegende Windm\u00fchle\u201c verantwortete.<\/p>\n<p>Inhalt <strong>&#8220;Aschenputtel&#8221;<\/strong>:<\/p>\n<p>Die Frau eines reichen Mannes stirbt und hinterl\u00e4sst ihm eine Tochter. Als der Mann eine neue Frau heiratet, bringt auch sie zwei T\u00f6chter mit. Nun wird das M\u00e4dchen pausenlos von ihrer b\u00f6sartigen Stiefmutter und den beiden Stiefschwestern schikaniert und f\u00fcr niedere und harte Arbeiten eingespannt. Und weil sie dabei von der Asche ganz dreckig wird, Aschenputtel genannt. Durch einen Trick schafft es Aschenputtel auf den Ball eines Prinzen und dort seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Doch dies d\u00fcrfen die Stiefmutter und ihre Stiefschwestern nat\u00fcrlich nie erfahren.<\/p>\n<p>Tipp der Kixi- Redaktion:<\/p>\n<p>Der M\u00e4rchenfilm <strong>\u201eAschenputtel\u201c<\/strong> ist ein liebevoll gestalteter Silhouetten- Film und gut geeignet, Kindern mal eine andere Art der Darstellung zu zeigen. Regisseur Horst J. Tappert wollte den Film speziell an kleine Kinder richten und hat daf\u00fcr auch die Hauptfiguren als Kinder dargestellt. Die strengen Schwarz-Wei\u00df-Kontraste werden mit farbigen Hintergr\u00fcnden aufgelockert. Mit klaren Linien beschr\u00e4nkt er sich auf das f\u00fcr Kinder gut greifbare Wesentliche.<\/p>\n<p>Der Film <strong>\u201eDie Bremer Stadtmusikanten\u201c<\/strong> entstand 1955 nach dem M\u00e4rchen der Gebr\u00fcder Grimm. F\u00fcr Drehbuch, Kamera und Regie war Bruno J. B\u00f6ttge verantwortlich. Er war Mitbegr\u00fcnder des DEFA-Studios f\u00fcr Trickfilme in Dresden und geh\u00f6rte mit rund 40 Filmen zu den renommiertesten Vertretern des Silhouettentricks.<\/p>\n<p>Sprecherin ist Ingeborg Medschinski. Sie geh\u00f6rte zum Kreis der wichtigsten Programm-Sprecherinnen im H\u00f6rfunk der DDR, war dann viel beim Deutschlandradio besch\u00e4ftigt und sprach auch bei den H\u00f6rspielen von Bibi&amp; Tina.<\/p>\n<p>Die Musik kommt von Conny Odd der preisgekr\u00f6nt und einer der erfolgreichsten Operettenkomponisten der DDR war.<\/p>\n<p>Inhalt &#8220;<strong>Die Bremer Stadtmusikanten&#8221;<\/strong>:<\/p>\n<p>Wegen ihres Alters vom Menschen versto\u00dfen, tun sich ein Esel, ein Hund, eine Katze und ein Hahn zusammen. Auf ihrer Reise nach Bremen, wo sie Stadtmusikanten werden wollen, suchen sie Unterschlupf in einer Waldh\u00fctte, die allerdings von R\u00e4ubern bewohnt wird.<\/p>\n<p>Tipp der Kixi- Redaktion:<\/p>\n<p>Der Silhouetten- Film<strong> \u201eDie Bremer Stadtmusikanten\u201c<\/strong> ist ein hochwertig geschaffener Scherenschnitt- Trickfilm. Die Geschichte und sogar Emotionen sind auch in der schwarz-wei\u00dfen Darstellung und ohne viel Text gut nachvollziehbar und verst\u00e4ndlich.<\/p>\n<p>Der Film wurde damals international sehr beachtet und wurde auf der 4. Mannheimer Kultur- und Dokumentarfilmwoche pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Die sch\u00f6n gestalteten Zeichnungen und Animationen machen auch Erwachsenen Freude an der heute eher ungew\u00f6hnlichen Darstellungsform.<\/p>\n<p>Die Film- Sammlung \u201eDer Scherenschnitt: Zauberhafte M\u00e4rchen im Silhouettentrick\u201c kann bei Kixi werbefrei, sicher und legal gestreamt werden.<\/p>\n<p><span style=\"color: #666666;\">&nbsp;<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDer Scherenschnitt: Zauberhafte M\u00e4rchen im Silhouettentrick\u201c sind sieben M\u00e4rchenfilme, die als Silhouetten- Filme dargestellt sind. Der Silhouetten- Film ist die Fortf\u00fchrung der jahrhundertealten Scherenschnittkunst, bzw. des alt bekannten Schattenspiels. Hier sind die Charaktere als schwarze Silhouetten sichtbar. 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